Aufsteigen und Aufstehen

Wer auf dem Board steht, hat den schwierigsten Teil schon geschafft...

Wer auf dem Board steht, hat den schwierigsten teil schon geschafft... Ein SUP Board erscheint den meisten Anfängern zunächst sehr instabil. Wie soll man auf so einem kippeligen Board stehen?

Aufsteigen
Vor dem Aufstehen steht erst mal das Aufsteigen. So, wie ihr im Schwimmbad auf den Beckenrand kommt, könnt ihr auch auf das Board klettern. Das macht ihr am besten in der Mitte des Boards, denn dann ist der Weg zum Aufstehpunkt nicht weit.

Wer das nicht schafft, kann am Anfang auch die weniger elegante Methode wählen: Hier kann man sich vom Heck (hinten) bäuchlings auf das Board ziehen. Beim Schwimmen solltet ihr auf die Finnen achten. An denen kann man sich beim Schwimmen verletzen.

SUP kniend

Zu Beginn kann man sich auch kniend Fortbewegen

Aufstehen
Zwei Hauptfaktoren entscheiden darüber, wie einfach das Aufstehen ist: Wellen und die Breite des Boards. Für die ersten Versuche, sollte deshalb ein breites Anfängerboard gewählt werden, das kippstabil ist. Das Gewässer sollte möglichst ruhig sein und wenig Strömung haben. Ein See ist ideal.

SUP paddeln

Eine Standposition in der Mitte des Boards sollte gewählt werden

Nach dem Aufsteigen kniest du etwa mittig auf dem Board, der Blick ist nach vorn (zum Bug) gerichtet. Beim aufstehen sollten die Beine etwa schulterbreit stehen, Schritte sollten vermieden werden. Die Sicherheit kommt aus den Knien. Die sollten flexibel und leicht gebeugt sein. Wer zu kippeln anfängt kann stark in die Knie gehen, damit wird der Stand sicherer, der Schwerpunkt ist niedriger.

SUP: Der Blick ist zum Horizont gerichtet

Der Blick ist zum Horizont gerichtet

Der Blick sollte nicht nach unten gerichtet sein, sondern nach vorn, zum Horizont. Das hilft, das Gleichgewicht zu wahren.


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